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GEWINNSPIEL
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3x Vorspeisen - Nachspeisen: Klein, fein, vielfältig
Sie bekochen gerne Gäste und haben den Hauptgang schnell im Kopf - tun sich aber schwer in Sachen Vorher und Nachher? Oder möchten Ihre Gäste lieber mit vielen feinen Kleinigkeiten verwöhnen...[ mehr ]
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FACHBEGRIFFE
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PERLAGE Im Glas entweichende Kohlensäure bei Schaumweinen. [ mehr ]
HYBRIDREBE Neuentwickelte Rebe [ mehr ]
ZAPFEN (schweiz.) Gebräuchlicher Ausdruck für den Korken. [ mehr ]
KORKFEHLER Beeinträchtigung des Weines durch schlechte, defekte Korken. [ mehr ]
REBLAUS Befällt Wurzeln und schädigt sie, so dass die Rebe eingeht. Sie wurde 1860 aus Amerika nach Europa eingeschleppt und hatte verheerende Auswirkungen auf den europäischen Weinbau. Erst das Propfen europäischer Reben auf reblausresistente... [ mehr ]
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WEINKALENDER
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IN & OUTS AUS DER WEINWELT
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OUT: Tanninbetonte Weine und Käse
Käse und Wein sind für viele Genießer das Traumpaar: Tanninorientierte Rotweine und säurebetonte Weissweine machen als Begleiter der meisten Käsesorten eine schlechte Figur. Der Grund: Käse gibt es in unzähligen Variationen und Geschmacksrichtungen. Alle Aromen die wir mit den Papillen der Zunge erkennen wie sauer, salzig, bitter und süß gibt es sowohl beim Käse, als auch beim Wein. Die geschmacklichen Texturen müssen daher zusammenpassen, wie bei anderen Speisekombinationen. Das tun sie aber nicht immer: Käse enthalten meist Salz und haben oft eine gewisse Säure, die den Eindruck der Säure im Wein verstärkt. Ansonsten gilt: Keinen würzigen Käse zu fein-strukturiertem Wein und keinen leichten Käse zu schwerem Rotwein.
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OUT: Apéritif bei Empfang nicht mit an den Tisch nehmen |
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Viele wissen es nicht: Es ist nicht die elegante Art mit dem Glas in der
Hand durch das Lokal zu laufen. Den Apéritif geniesst man an der Bar oder am
Tisch: Findet vor einem gemeinsamen Essen ein Empfang statt, sollte man den
Drink auch dort geniessen. Ausnahme: Sie bekommen Ihren Apéritif im
Restaurant an der Bar serviert, weil Ihr Tisch noch nicht fertig eingedeckt
ist. Geht das schneller, als erwartet, braucht man selbstverständlich auf
den Rest nicht zu verzichten. Das Hinterhertragen zum Tisch sollten Sie in
diesem Fall einer Restaurantfachkraft überlassen.
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OUT: Legende: Kopfschmerzen vom Schwefel im Wein |
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Stimmt nicht. Der bei der Weinbereitung verwendete Schwefel hat keinerlei
Einfluss auf Wohlbefinden und Gesundheit. Kopfschmerzen haben meist eine
andere Ursache: Das "Durcheiander" trinken macht normalerweise auch kein
Problem - das eigentliche Problem ist nicht das "was" sondern das
"wieviel"...wer durcheinander trinkt, trinkt meist zuviel Alkohol...und das
macht den Kater. Schwefel wird bereits seit der Antike als
Konservierungsmittel für Wein benutzt. Die Dosierung ist minimal ?
zahlreiche Lebensmittel des täglichen Lebens werden mit Schwefelmengen
behandelt, die die Dosierung des Weines um ein Vielfaches übersteigen.
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IN: Der perfekt gedeckte Tisch |
Durch TV-Sendungen wie "Das perfekte Dinner" sind die eins verpönten
Tischdekorationen wieder "en vogue". Zu einem schönen Essen gehört neben
einer ansprechenden Speisenauswahl auch ein phantasievoll gedeckter Tisch.
Das Ganze beginnt erstmal rein technisch und nüchtern mit dem Tisch und den
Sitzgelegenheiten. Thema "Ellbogenfreiheit" - nichts nervt mehr, als ein
bedrängtes Gefühl am Tisch...ein knapper Meter sollte Abstand sein - 70 cm
ist Minimum. Ebenso wichtig das Besteck. Hier gilt: Immer von innen nach
aussen eingedeckt. Begonnen wird mit dem Messer für den Hauptgang, es wird
rechts neben dem Teller plaziert, mit der Schneide zeigt es zum Teller hin.
Man legt die Gabel hingegen links neben den Teller. Tipp: Bitte vorher
probieren, ob der Abstand zwischen Gabel und Messer genügend groß ist, damit
später der Teller dazwischen passt und der Tellerrand beide Besteckteile
nicht verdecken kann. Der Profi legt auch das gegenüberliegende Besteck in
einer Linie zur gerade eingedeckten Tischseite. Die Anzahl der Bestecke ist
natürlich auch reglementiert (rechts neben dem Teller vier Besteckteile,
links drei). Weiter gehts bei den Gläsern. Man beginnt immer mit dem
sogenannten "Richtglas" - das steht traditionell auf Höhe des Messers zum
Hauptgang. Regelrecht eingedeckt sind die Gläser, wenn sie in gerader Linie
zum Richtglas angeordnet sind (das größte Glas rechts und das kleinste
Glas links). Doch jetzt wird s langsam spannend: Dazu sollte man sich
Gedanken über Anlaß und Zweck des Essens machen und dies möglichst in der
Tischdekoration und beim Eindecken des Tisches beachten. Textile Servietten
- meist aus Leinen, Baumwolle oder Mischgewebe - sind zwar etwas aus der
Mode gekommen. Doch an Festtagen werden die edlen Stücke in vielen
Haushalten aus der Schublade geholt. Festliche Alleskönner sind weiße
Stoffservietten: Auf einem weißen Tischtuch, zusammen mit weißem Porzellan,
Silberbesteck und Kristallgläsern wirken sie sehr edel. Tolle Ideen - von
der klassisch-edlen Tischdeko bis zur kreativ-modernen Dekoration finden Sie
hier: Link: www.homesolute.com/haus/leben/tischdeko/
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IN: Süssweine: Sauternes, Tokajer und Eiswein |
Einer der größten Irrtümer in der Welt des Weines ist zu glauben, die
trockenen Tropfen seien die edelsten und die süßen nur etwas für Ignoranten
und Billigwein. Jeder, der einmal einen guten "Sauternes" aus Frankreich,
einen "Tokajer" aus Ungarn oder "Eiswein" aus Deutschland gekauft hat, wird
das spätestens beim Bezahlen bestätigen können. Diese Weine sind alles
andere als günstig ? die Preise sind aber angemessen. Denn: Ihre Herstellung
ist derartig aufwendig, dass sie nur in geringen Mengen auf den Markt
kommen. Allein als Begleitung zum Dessert getrunken, sind sie deshalb viel
zu schade. Welcher Wein in welche Kategorie gehört, bestimmt der Gehalt an
Restzucker. Als "lieblich" gelten laut Deutschem Weingesetz zwischen 18 und
45 Gramm Restzucker auf den Liter. Alles darüber heißt "süß" oder "edelsüß"
und wird auch gern als Dessertwein bezeichnet. Manche erreichen sogar einen
Restzuckergehalt von 200 Gramm und mehr. Sauternes aus Frankreich ist einer
der bekanntesten und teuersten Süßweine der Welt. Der Name entstammt seinem
Herkunftsgebiet, einem kleinen Ort südöstlich von Bordeaux. Der
traditionsreiche Tokajer aus Ungarn ist ein anderes nennenswertes Beispiel,
er hat nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wieder seine ursprüngliche Güte
gewonnen. Deutschland verfügt über die größte Auswahl an Dessertweinen:
Auslesen, Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen von der Mosel sind
berühmte Vertreter; auch Eisweine aus dem Rheingau, der Pfalz oder ebenfalls
von der Mosel zählen zur süßen Kategorie. Eiswein entsteht aus Trauben, die
bis in den Winter hinein am Rebstock belassen werden. Die Außentemperatur
muss mindestens sieben Grad unter Null erreicht haben. Entscheidend ist das
richtige Servieren. Ist der Wein zu warm, tritt seine Süße zu sehr in den
Vordergrund. Zehn bis zwölf Grad ist die ideale Trinktemperatur. Es gibt
spezielle Dessertweingläser. Denn: Ist das Glas zu groß, verlieren sich sich
die feinen Aromen und das raffinierte Spiel zwischen Süße, Säure und Frucht.
Generell gilt als Tipp für jeden Wein und umso mehr für süßen: dünnwandige
Gläser benutzen. Dann läuft er besser in den Mund, schon die Zungenspitze
wird benetzt, und man hat mehr vom Geschmack.
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IN: Der passende Wein zur Weihnachtsgans |
Zur Weihnachtszeit fragen sich viele, welcher Wein am besten zum Festmenue
passt. Die leckeren, aber schwer verdaulichen Klassiker wie Gans und Ente
verlangen nach ebenbürtigen Partnern. Die Vielfalt der Zubereitungsarten
macht die Wahl nicht gerade leichter: Die goldene Regel, dass weder das
Essen noch der Wein die andere Komponente geschmacklich überstimmen sollte,
ist schonmal der erste Schritt. Doch nun zur Übersicht: Bei der "klassischen
Weihnachtsgans" ist allgemein ein milder Rotwein erste Wahl. Dies kann ein
leichter nicht zu kräftiger Burgunder (Pinot Noir) oder auch ein leichter
deutscher Spätburgunder ohne übermäßigen Barriqueausbau sein. Chianti,
Brunello di Montalcino, Vino Nobile di Montepulciano oder ein Barolo sind
traditionell die gefragtesten italienischen Weine zum Festessen. Was
empfehlen die Profis? Reinhold Paukner, Autor von einem der umfassendsten
Ratgeber zum Thema ("Der Wein zum Essen - das Essen zum Wein") empfiehlt
Barolo, Hermitage oder Cahors zum klassisch zubereiteten Geflügel. Zu "Gans
mit Maronen" sei Brunello di Montalcino erste Wahl. Bei gefüllter Gans nach
"Mecklenburger Art" (mit in Butter gedünsteten Äpfeln, Rosinen und Korinthen
gefüllt) favorisiert Paukner hingegen Pinot Gris, Pinot Blanc oder Riesling.
Weinpapst Hugh Johnson setzt bei dieser Variante im aktuellen "Kleinen
Johnson 2009" ebenso auf "weiss": Eine gehaltvolle Pfälzer Spätlese oder ein
halbtrockener Elsässer Grand cru s passen ebenso wie ein lebhafter
Burgunder. Wenn die Gans sehr würzig zubereitet wird, passt auch auch ein
Cote du Rhone oder gar ein St. Emilion. Im Zweifelsfall einfach im
"Paukner" oder "Johnson" nachschlagen: geniessen, ausprobieren und
variieren. Frohes Fest!
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